Oswald Achenbach • Die Bucht von Neapel im Mondschein

Oswald Achenbach
Die Bucht von Neapel im Mondschein

1886

Öl auf Papier auf Holz
24 x 31,5 cm
Rechts unten monogrammiert und datiert „OA 86“

 


BIOGRAFIE

Oswald Achenbach
1827 Düsseldorf - 1905 Düsseldorf

Oswald Achenbach wird im Alter von zwölf Jahren an der Düsseldorfer Akademie angenommen und wendet sich unter Anleitung seines Bruders Andreas Achenbach ganz der Landschaftsmalerei zu. 1843 unternimmt der Künstler seine erste Studienreise nach Italien, in den kommenden Jahrzehnten folgen viele weitere. Zu seinen bevorzugten Aufenthaltsorten zählen Rom sowie der Golf von Neapel, wo er die in der Natur empfangenen Eindrücke in Ölskizzen festhält. Diese dienen ihm als Grundlage für seine Gemälde, die sich im Ausstellungsbetrieb als auch auf dem Kunstmarkt großer Beliebtheit erfreuen.

Achenbachs Hauptaugenmerk liegt auf der Gesamtwirkung der atmosphärischen Stimmung. Unter Bewahrung des topographischen Naturvorbildes werden Formenstrenge und Detailgenauigkeit zunehmend aufgelöst und die pittoreske Anmutung des Motivs in den Mittelpunkt gestellt. Bildthema ist meist das italienische Volksleben in seiner eigentümlichen Vermischung aus Eleganz und Ärmlichkeit, wie es sich dem Künstler sowohl in Szenen des Alltags als auch zu besonderen Ereignissen darbietet.

Im Hinblick auf malerische Frische und Virtuosität stellen Achenbachs Gemälde einen Höhepunkt in der deutschen Landschaftsmalerei des 19. Jahrhunderts dar. Sie sind in zahlreichen bedeutenden öffentlichen Sammlungen in Deutschland sowie im Ausland vertreten.

Achenbach, Oswald (1827 Düsseldorf - 1905 Düsseldorf)
Ludwig des Coudres: Porträt Oswald Achenbach, 1847, Verbleib unbekannt