Max Klinger • Schlafende

Max Klinger
Schlafende

um 1880

Feder auf Papier
22 x 28 cm
Rechts unten monogrammiert

Verso: Stempel der Amelang’schen Kunsthandlung Berlin-Charlottenburg

Provenienz:
- evtl. Johannes Brahms
- Amelang’sche Kunsthandlung Berlin-Charlottenburg (um 1902)
- Julius Gustav Böhler, München
- Privatsammlung

Vorstudie zu Klingers Radierung Tod (Blatt 10) des zwischen 1879 und 1887 entstandenen Zyklus‘ Eine Liebe, Opus X. Die Zeichnung wurde mit größter Wahrscheinlichkeit im Winter 1902/03 in der „Schwarz-Weiß-Ausstellung Amelang“ in Berlin gezeigt.
Im Zentrum der Ausstellung stand ein Korpus von Originalskizzen und Zeichnungen Klingers zu dessen Radierzyklus Brahmsphantasie, Opus XII. Einige Blätter stammten direkt aus dem Nachlass von Johannes Brahms. Vgl. Max Osborn: Die Amelang’sche Buch- und Kunsthandlung zu Berlin (Begründet 1806). Festschrift anläßlich der vor 25 Jahren erfolgten Niederlassung der Firma in Charlottenburg / Zugleich ein Beitrag zur Entwicklungsgeschichte des Berliner Westens. Berlin 1927, S.24ff

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BIOGRAFIE

Max Klinger
1857 Leipzig - 1920 Großjena (Sachsen-Anhalt)

Klinger, Max (1857 Leipzig - 1920 Großjena (Sachsen-Anhalt))
Nicola Perscheid: Max Klinger, 1903

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