Johann Vierthaler • Haubentaucher

Johann Vierthaler
Haubentaucher

um 1922

Bronze auf grau geädertem Granitsockel
Höhe 33 cm mit Sockel 48,5 cm
Rückseitig signiert

Literatur:
Johann Vierthaler (1869-1957). Kleinplastiken aus dem Nachlaß des Künstlers. München 1997, Nr. 78

Es handelt sich hierbei wohl um das einzige Exemplar der Bronze, im perfekten Erhaltungszustand und ausgezeichnet mit einer schönen tiefbraun polierten Patina.

Preis auf Anfrage


BIOGRAFIE

Johann Vierthaler
1869 München - 1957 Holzhausen

Nach einer Ausbildung zum Ziseleur an der Münchner Kunstgewerbeschule 1894/95 studierte Vierthaler von 1895 bis 1900 Bildhauerei an der Münchner Akademie. Die regelmäßige Teilnahme an den Ausstellungen im Münchner Glaspalast sowie Einzelausstellungen in der Modernen Kunsthandlung von Franz J. Brakl verschafften ihm bald überregionale Bekanntheit. Beliebt war er vor allem wegen seiner überwiegend von ihm selbst ausgeführten Kleinbronzen, in denen ein dem Münchner Jugendstil verpflichtetes Gefühl für Bewegung und elegante Linie zum beherrschenden Ausdruck wirkt. Genaue Beobachtung der Anatomie in Verbindung mit der Erfassung typischer Haltung verbinden sich in der Tierplastik "Haubentaucher". In ihrer Eleganz ist sie französischen Bronzen des Art Déco der 1920er Jahre vergleichbar.